Acimol® | Anwendungsgebiete: Zur Harnansäuerung mit dem therapeutischen Ziel: Optimierung der Wirkung von Antibiotika mit Wirkungsoptimum im sauren Urin, Vermeidung der Steinneubildung bei Phosphatsteinen, Hemmung des Bakterienwachstums.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Tipps zur Vorbeugung einer Blasenentzündung

Was tun bei Blasenentzündung? Die folgenden Empfehlungen wurden in Zusammenarbeit mit Urologen und Gynäkologen entwickelt. Sie können helfen häufige Blasenentzündungen zu vermeiden und dem Einsatz von Antibiotika vorzubeugen, denn neben den angeborenen (genetischen) Ursachen, spielen auch Ihre täglichen Gewohnheiten eine entscheidende Rolle bei der Krankheitsentstehung.

1. Trinken Sie viel

Trinken Sie mindestens 2,5 Liter am Tag. Dadurch werden die Bakterien aus der Blase „herausgespült“. Je länger die Blase nicht entleert wird, desto länger haben die Bakterien Zeit sich im Urin zu vermehren.
Besonders gut geeignet sind: Wasser, Früchte- oder Kräutertee.
Vermeiden sollten Sie z.B.: Zitrussäfte, Alkohol, Kaffee, schwarzen Tee.

2. Die richtige Ernährung

Diesen Tipp lesen Sie sicher nicht zum ersten Mal: Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung. Optimal ist eine eiweißreiche Mischkost (Mischkost bedeutet Abwechslung). Vermeiden Sie rein pflanzliche Nahrung, bzw. stark gesalzenes und gewürztes Essen. Salz und Gewürze reizen die Blase und können Blasenentzündungen begünstigen. Diese Nahrungsmittel sind reich an Methionin.

3. Ein saurer Urin

Das Ansäuern des Urins (Ziel-pH: 5-6) mit Methionin kann helfen das Bakterienwachstum in der Blase zu vermindern. Acimol® enthält, wie z.B. auch die oben abgebildeten Nahrungsmittel, die Aminosäure L-Methionin als Wirkstoff in reiner Form. » weiterlesen... (Warum ein sauerer Urin vor Blasenentzündung schützt).

4. Unterkühlung vermeiden

Vermeiden Sie jede Unterkühlung. Setzen Sie sich nicht auf kalte Untergründe und vermeiden Sie unbedingt auch kalte Füße. Wechseln Sie nasse oder verschwitzte Kleidung so schnell wie möglich. Badeanzüge sofort nach dem Bad wechseln.

5. Den Urin nicht einhalten

Bei Harndrang sollten Sie den Urin nicht zu lange einhalten, sondern sofort zur Toilette gehen. Durch häufiges Wasserlassen werden die Keime ausgespült bevor sie sich vermehren können. Beachten Sie dazu Tipp Nummer Eins, 4 bis 6-maliges Wasserlassen am Tag ist völlig normal.

6. „Lassen Sie die Blase locker“

Beim Wasserlassen sollten Sie nicht pressen. Vermeiden Sie auch eine angespannte Hockstellung. Durch die Angespannung kann ein Unterdruck entstehen der nach dem Wasserlassen einige Tropfen Urin zusammen mit den Bakterien zurück in die Blase "saugt".

7. Nach dem Toilettengang beachten

Diesen Ratschlag haben Sie bestimmt schon gelesen, aber man ihn fast nicht oft genug wiederholen: Nach dem Stuhlgang oder dem Wasserlassen von vorne (Scheide) nach hinten (After) abwischen, damit keine Bakterien vom After in die Harnröhre gelangen können.

8. Nach dem Geschlechtsverkehr

Nach dem Geschlechtsverkehr entleeren Sie schnell (innerhalb von 10-15 Minuten) die Blase um Bakterien aus der Harnröhre zu spülen. Weiterer Tipps:
  • Die Verwendung eines Kondoms kann auch einer Blasenentzündung nach dem Geschlechtsverkehr vorbeugen.
  • Entleeren Sie die Blase auch vor dem Geschlechtsverkehr um Keime die sich eventuell in der Harnröhe befinden auszuspülen. Viel trinken ist sowieso gut.

9. Die Richtige Genitalhygiene

Waschen Sie nicht übertrieben häufig den Intimbereich, vermeiden Sie insbesondere Seife und Desinfektionsmittel. Diese desinfizieren nur kurz, reizen dabei aber die empfindliche Haut. Verwenden Sie keine Intimsprays oder Intimlotionen um den Säureschutzmantel Ihrer Haut nicht zu schädigen.

10. Immer frische Unterwäsche

Tragen Sie immer frische, nicht zu enge Baumwollunterwäsche, die Sie bei 60° bis 90° waschen. Vermeiden Sie Kunstfasern oder Kunststoffe.

11. Vaginale Infekte abklären lassen

Wenn Sie häufiger unter vaginalen Infekten (Ausfluss) leiden, kann dies ein Risikofaktor für Blasenentzündungen sein. Eine Therapie bzw. Vorbeugungsmaßnahmen durch den Frauenarzt sind dann nötig.